Konventionell oder doch lieber abgefahren?

Kirchlich oder doch lieber frei?

Dreierlei Arten der Vermählung gibt es. Welche wählt Ihr für Euch? Wir haben einen kleinen Überblick zur Entscheidungsfindung für Euch:

Die Standesamtliche Hochzeit

Die Eheschließung vor einem Standesbeamten ist Pflicht – sonst gilt die Ehe nicht. Mit dem Segen des Standesbeamten*in seid Ihr offiziell Mann & Frau.

Während früher die Zeremonie im Standesamt durch die Bank relativ unromantisch war, bemühen sich heute viele Gemeinden, die Zeremonie hübsch zu gestalten. Viele haben einen besonders hübschen Raum dafür reserviert und der Standesbeamte*in sagt ein paar liebe Worte zur sonst trockenen Abwicklung.

Wichtig ist, dass Ihr einen Wunschtermin beim Standesamt früh anmeldet. Denn die Beamten vermählen nur eine begrenzte Anzahl von Paaren pro Tag. Wer zuerst kommt, kriegt seinen Wunschtermin.

Dann ist es wichtig, alle angeforderten Papiere rechtzeitig vorzulegen. Welche Papiere das sind, erfahrt Ihr in unserer Hochzeits-Checkliste….

Eine standesamtliche Hochzeit dauert nicht lange. In rund 30 Minuten ist alles rum.

Die kirchliche Hochzeit

Nach der standesamtlichen Eheschließung kann man dann vor den Traualtar treten und Gott um den Segen für die Ehe, für die Familie bitten. Natürlich wünschen sich viele Paare eine kirchliche Hochzeit, denn sie ist das Sahnehäubchen: Schön! Romantisch! Mit Brautkleid und schickem Anzug! Mit großem (oder kleinem intimen) Fest im Anschluss.

Hier gibt es wiederum dreierlei Optionen:

  • die katholische Hochzeit
  • die evangelische Hochzeit und die
  • ökomenische Trauung


Bei einer kirchlichen Trauung muss mindestens einer der Partner der entsprechenden Konfession angehören. Die katholische Kirche verweigert Menschen, die schon einmal verheiratet waren und nun geschieden sind, eine weitere Ehe. Es sei denn, die vorherige Ehe wird für ungültig erklärt.

Die evangelische Kirche ist hier weitaus toleranter. Sie feiert in diesem Fall einen Gottesdienst zur Eheschließung.

Beim ökomenischen Gottesdienst vermählen sich Partner unterschiedlicher Konfessionen – ohne sich für eine Religion entscheiden zu müssen. Pfarrer beider Glaubensrichtungen führen die Messe gemeinsam durch. Eine wunderbare Zeremonie, wie wir finden!

Die Freie Trauung

Die Freie Trauung erfreut sich einer immer höheren Beliebtheit. Sie kann – wie der Name schon sagt – frei nach persönlichem Geschmack gefeiert werden. Damit diese Ehe gilt, sollte natürlich auch hier eine standesamtliche Trauung statt finden.

Zur Freien Trauung könnt Ihr Eure Gäste in den Garten einladen, auf eine bunte Wiese, auf den Berg eines Gipfels… Ihr könnt das Fest so gestalten, wir es Euch beliebt ist. Wichtig bei einer Freien Trauung ist der/ die Freie Rednerin. Die/er hält eine Traurede, die meistens zauberhaft schön und sehr persönlich getextet ist. In verschiedenen Ritualen krönt man seine Liebe.